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Laktobakterien

Darmreinigung und Darmsanierung – Hier sollte jede Entsäuerung, Entschlackung und Reinigungskur beginnen

Verdauungsprobleme, Bierbauch, Blähbauch, Übergewicht, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw. – hier könnte eine Darmreinigung und Darmsanierung Abhilfe schaffen.

 

Darmreinigung bunt

 

Da für mich Darmsanierung das wichtigste Thema im Bereich Gesundheit, Wellness und Wohlbefinden sind, widme ich dem Darm an dieser Stelle einen besonders ausführlichen Artikel, wo ich alles Wichtige und Wissenswerte zum Thema Darmreinigung, Darmsanierung und Darmgesundheit zusammenfassen möchte.

 

Die meisten Krankheiten und gesundheitlichen Probleme entstehen im Darm. Deshalb galt schon bei den antiken Griechen der Satz: „Der Tod sitzt im Darm“. Aber auch die Gesundheit sitzt in diesem völlig unterschätzten Organ. Denn Gesundheit sollte genau an der Ursache, an der Wurzel anfangen und die sitzt nun einmal im Darm.

 

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So werde ich schlank durch Laktobakterien

Header Image

 

Wieder einmal war es Facebook, das mich zu einem Artikel inspiriert hat. Dieses Mal zum Thema „schlank durch Laktobakterien“.

 

Gestern bin ich der „Abnehm-Gruppe“ bei Facebook beigetreten, um Informationen für meine Blogartikel zu sammeln. In dieser Gruppe wurde man darum gebeten, dass man beschreibt, was einem beim Abnehmen geholfen hat.

 

Dies ist mein Beitrag zum Thema schlank durch Laktobakterien

 

Vielen Dank für die Aufnahme in dieser Gruppe.

 

Früher war ich spindeldürr und habe gefressen wie ein Scheunendrescher und dazu auch noch kalorienreich ohne Ende. Nein – keine Bulämie, sondern ein Extrem-Stoffwechsel. Frieren gab es bei mir nicht und ich war mopsfidel, voller Saft und Kraft, immer in Bewegung und niemals müde.

 

Nach der Geburt meiner Tochter genau das Gegenteil – Ich aß immer weniger und wurde immer fetter. Ich joggte täglich und es passierte nichts. Dann kam auch noch dazu, dass ich immer träger und müder wurde. Bald schon sah ich aus wie ein Walross und hatte dabei immer weniger Appetit und immer weniger gegessen.

 

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Anti Aging durch Laktobakterien

Heutzutage erkennt man den Zusammenhang zwischen Darmbakterien und Altern: Laktobakterien können tatsächlich die Alterung drosseln. Anti Aging beginnt im Darm.

 

Darmreinigung bunt

 

Vor ein paar Tagen habe ich schon einen Artikel über Anti Aging geschrieben. Doch dieses Mal möchte ich auf den wichtigsten Bereich des Anti Aging eingehen, der das A und O für die Gesundheit und die Alterung des Körpers bedeutet  – unser Darm und seine Darmflora – ein Zusammenhang, der im allgemeinen Gesundheits- und Anti Aging Trend viel zu wenig beachtet wird.

 

Altern und Krankheit fangen im Darm an und kann auch dort wieder gedrosselt und teilweise sogar wieder rückgängig gemacht werden. Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, dass man am Zustand des Körpers den Zustand des Darms erkennen kann und auch anders herum.

 

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Zwei probiotische Getränke voller Laktobakterien zum selber herstellen

Ich kenne zwei Rezepte zur Herstellung von zwei sehr wirkungsvollen probiotischen Getränken voller Laktobakterien für Ihre Darmgesundheit.

 

Diese Rezepte kann man ganz leicht selber herstellen. Sie enthalten Milliarden vitaler und vermehrungsfähiger Laktobakterien. Deren Inhaltstoffe finden Sie meist in jedem Kaufhaus, ansonsten im Internet.

 

Ich empfehle diese Rezepte jedem, der eine Darmreinigung und Darmsanierung durchführt.

 

Die Laktobakterien in diesen Getränken sind bedeutend vitaler und vermehrungsfähiger und deshalb in viel höherer Anzahl vorhanden, als in vielen teuren Probiotika, die oft monatelang in den Regalen stehen. Sie siedeln sich dadurch auch bedeutend besser im Darm an.

 

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So stellen Sie sich Ihr eigenes Mikroorganismen-Präparat mit Zuckerrohrmelasse selber her – einfach und preiswert

Ihr eigenes Mikroorganismen-Präparat können sie ganz leicht und preiswert selber herstellen.

 

Mikroorganismen-Präparat

 

Egal ob zum Waschen, Putzen, für den Garten, als Geruchs-Verminderer z. B. in der Tierhaltung, zum Einnehmen, zur Körperpflege, zum Kompostieren, zum Fermentieren – Es gibt kaum etwas besseres als Mikroorganismen-Präparate und die eigene Herstellung ist ganz einfach.

 

Wer einmal Mikroorganismen-Präparate verwendet hat, weiß sie zu schätzen. Unübertroffen ist die Geruchsverminderung, z. B. in der Tierhaltung, auch der Haustierhaltung, bei der Toilettenhygiene oder auch bei Körpergerüchen.

 

Innerlich eingenommen fördern Mikroorganismen-Präparate die Darmflora, da sie genau wie eine gesunde, symbiotische Darmflora eine hohe Anzahl von Laktobakterien enthalten. Sie sind ein optimaler Weichspüler in der Waschmaschine und wandeln Giftstoffe in ungefährliche Stoffe um.

 

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Probiotika für Ihre Gesundheit und Ihre Schönheit

Immer mehr bildet sich ein Markt für sogenannte Probiotika, die Ihre Darmflora und damit Ihre Gesundheit stärken sollen.

 

Was ist dran an dieser Theorie und welche Probiotika bringen wirklich den gewünschten Effekt?

 

Tatsächlich befinden sich in Ihrem Körper zehnmal so viele Mikroorganismen, als der Körper Zellen hat. Diese körpereigene Flora besteht aus ca. 500 verschiedenen Arten. In einem gesunden Körper herrscht ein Verhältnis von 85 Prozent symbiotischer = freundlicher, lebensnotwendiger Bakterien und 15 Prozent unfreundlicher = parasitärer Bakterien, sogenannte Krankheitskeime. Eine gesunde Darmflora sorgt für ein starkes Immunsystem, einen optimalen Stoffwechsel und eine ideale Nährstoffaufnahme.

 

Dieses Gleichgewicht wird durch Antibiotika, die immer noch viel zu schnell und häufig verschrieben werden und andere Giftstoffe, wie z. B. Schwermetalle gestört. Aber auch eine unausgewogene Ernährung mit zu wenig Ballaststoffen oder zu viel tierischem Eiweiß und ein überhöhter Konsum an Alkohol, Drogen, Nikotin und Süßigkeiten mit raffinierten Industriezucker stören das empfindliche Gleichgewicht.

 

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So stellen Sie fermentiertes Gemüse ganz leicht selber her

Schon seit Jahrhunderten nutzen Menschen milchsauer fermentiertes Gemüse.

 

 

Die milchsaure Fermentierung macht Lebensmittel haltbarer.

 

So hatten in früheren Zeiten die Menschen auch den ganzen Winter über bis in den Frühling hinein vollwertiges Gemüse zum Essen und das völlig ohne Kühlschränke und Eisfächer.

 

Doch bei Lebensmitteln, die durch Milchsäurebakterien fermentiert wurden, steigt auch der Gehalt an Nährstoffen, wie lebenswichtige Enzyme, Mineralien und Vitamine. Die Fermentierung macht Lebensmittel deshalb auch gesundheitlich noch wertvoller.

 

Hinzu kommen die wertvollen Laktobakerien für die Darmflora, die in milchsauer fermentierten Gemüse noch viel mehr vorhanden sind und bedeutend vermehrungsfähiger, als in so manchen teuren Probiotika.

 

Aus diesem Grund haben die Seefahrer zu früheren Zeiten Sauerkraut als Lebensmittelvorrat mitgenommen, weil es durch den stark erhöhten Vitamin C-Gehalt durch die Fermentierung vor Skorbut schützte.

 

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Probiotischer Joghurt – ganz leicht selber herstellen

 

Probiotischer Joghurt kann ganz leicht selbst hergestellt werden. Dieser Joghurt ist frei von Industriezucker, Süßstoffen, Emulgatoren und chemischen Zusätzen.

 

Selbst hergestellter probiotischer Joghurt ist ganz besonders wertvoll, weil er eine bedeutend höhere Anzahl an vitalen und vermehrungsfähigen Laktobakterien enthält als gekaufter probiotischer Joghurt. So können Sie damit optimal Ihre Darmflora unterstützen.

 

Es gibt verschiedene Varianten, probiotischen Joghurt selber herzustellen. Die erste Variante ist ganz einfach:

 

Ich nehme dazu immer Bio-Frischmilch und koche sie ab, damit sie keimfrei wird. Man kann aber auch Bio H-Milch verwenden. Als Ansatz nehme ich einen Bio-Joghurt aus dem Kühlregal, der folgende Laktobakterien enthält: Lactobacillus acidophilus, Bifidobacterium animalis subsp. lactis, Lactobacillus casei. Es gibt einige Joghurts, die alle drei Spezies in der Reihenfolge an Laktobakterien enthalten.

 

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Kräutersäfte und Kräuter ganz leicht milchsauer fermentieren

 

Wildkräuter sind eine sehr wertvolle und dazu noch eine völlig kostenlose Nahrungsergänzung. Man kann diese Kräuter ganz leicht selber fermentieren.

 

Wildkräuter enthalten mehr als das 10-fache an Nährstoffen wie Vitamine, Mineralien, Enzyme, Spurennährstoffe usw. und andere wichtige Inhaltstoffe für Ihren Körper, als die meisten Bio-Produkte und man kann sie ganz leicht selber sammeln. Dazu gibt es eine Menge Literatur und es werden zu diesem Thema auch viele Seminare abgehalten.

 

Besonders die Brennessel hat sich als ganz besonders stark blutbildend und regenerierend erwiesen. Ich habe Menschen erlebt, die extrem stark an Anämie (Blutarmut) litten oder deren Organe stark degeneriert waren. Es bildeten sich ganz schnell wieder jede Menge rote Blutkörperchen, da das Eisen aus der Brennessel bedeutend besser vom Körper aufgenommen, verarbeitet und auch vertragen wurde, als die vom Arzt verordneten Eisenpräparate. Die Organe regenerierten sich in kürzester Zeit wieder. Diese Menschen lebten regelrecht wieder auf und verjüngten sich.

 

Dazu haben Sie nur 3 x täglich vor dem Essen 20 ml kaltgepressten Brennesselsaft getrunken. Aber das Problem war bei dieser Kur, dass dieser Brennesselsaft sehr schnell verdorben war und fürchterlich anfing zu stinken. Einige von uns kennen das von der Brennesseljauche, das vermutlich beste Dünge- und Pflanzenstärkungsmittel.

 

Lesen Sie über die segensreiche Wirkung der viel zu zu wenig geschätzten Brennessel auch meinen Artikel Die stark blutbildende und regenerierende Kraft der Brennessel.

 

Aber man kann mit der milchsauren Fermentierung diese Wildkräuter nicht nur um ein Vielfaches haltbarer machen. Wer meine vorherigen Artikel gelesen hat, weiß mittlerweile, dass die milchsaure Vergärung auch den Gehalt von Vitalstoffen, besonders Enzymen oft um ein Vielfaches erhöht und auch die Aufnahmefähigkeit für Ihren Körper. Sie können zum Fermentieren auch alle anderen Wildkräuter verwenden oder auch Wildkräuermischungen.

 

Ich empfehle dazu: Bärlauch, Brennessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, Vogelmiere, Huflattich, Schafgarbe, Wasserminze, Hollunderblüten und Fichtenspitzen. Man kann zum Fermentieren natürlich auch Gartenkräuter verwenden, wie z. B. Petersilie, Schnittlauch, Origano, Basilikum, uvm. und natürlich auch Wildkräuter und Gartenkräuter miteinander vermischen.

 

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten wie man Kräuter fermentieren kann

 

  1. Flüssig als milchsauer vergorener Kräutersaft
  2. Fest wie fermentiertes Gemüse, z. B. Sauerkraut in einem Gärfass

 

Kräuter fermentieren als vergorener Kräutersaft

 

 

Das ist die einfachste Methode und gelingt bisher immer. Dazu pressen Sie den Saft mit einer speziellen Kräutersaftpresse aus den Kräutern oder Sie zerkleinern die ganzen Pflanzenteile mit etwas Wasser oder natürlichem 100%-igen Bio-Apfelsaft in einer Küchenmaschine sehr fein zu eine Art Smoothie. Als Standmixer verwende ich den Braun MX 2050 Multiquick 5 Standmixer. Er ist sehr preiswert und leistet hervorragende Arbeit.

 

Um diese Kräuter zu fermentieren, fügen Sie noch etwas Kristallsalz, Honig, Vollrohrzucker und am wichtigsten einen dicken Schuss Sauerkrautsaft, Brottrunk und/oder  Effektive Mikroorganismen für eine Menge Laktobakterien hinzu und füllen alles einen geeigneten Behälter, den Sie zum Schutz vor Fruchtfliegen mit einem Baumwolltuch und einem Gummiband verschließen. Luftdicht verschlossene Gefäße würden während der Gärung platzen.

 

Als Gefäß um Kräutersäfte zum Fermentieren eignet sich ein Wasserkanister oder ein Glasballon mit Schutzkorb.

 

Nach dem Füllen stellen Sie diese Gefäße an einen möglichst warmen Ort. Sind diese Gefäße bis oben hin gefüllt, sollte man eine Schüssel darunter stellen, da durch die Gärung der Saft besonders in den ersten Tagen leicht überschäumt. Sie sollten diese Gefäße auch einmal täglich schütteln.

 

Sobald die Gärung nach 3 – 7 Wochen abgeschlossen ist und dieser Saft weder schäumt noch perlt, kann man sie kühl und dunkel aufbewahren. Die Zeiten, wie lange es dauert, sind unterschiedlich. Je länger, umso wertvoller. Ich lasse das Ganze sogar 3 – 5 Jahre stehen und der Effekt ist einfach großartig. Aber man kann diesen Saft auch schon nach 2 – 3 Wochen verwenden. Vorsicht davor, diese fermentierten Kräutersäfte verschlossen aufzubewahren, denn sie würden regelrecht explodieren.

 

Trinken Sie 3 x täglich 10 – 25 ml davon. Besonders stark erschöpfte und müde Menschen kommen durch eine Kur mit fermentiertem Brennesselsaft schnell wieder auf die Beine und und verkürzen ihre Regenerationsphase. Wenn man die Darmflora aufbauen will, eignen sich selbst hergestellte Laktobakterien-Präparate ganz besonders gut dazu, da sie besonders viele vitale und vermehrungsfähige Laktobakterien enthalten.

 

Ganz tolle Empfehlungen für verschiedene Säfte, die man fermentieren kann, findet man auf der Webseite Meine Saftkur.

 

Kräuter fermentieren als feste Masse

 

Hier gibt es wiederum zwei verschiedene Varianten:

 

Möglichkeit 1 – fermentierte Kräuter als milchsaures Gemüse

 

Die Kräuter werden möglichst fein gehobelt und mit etwas Salz vermischt. Dann stampft man sie mit einem Sauerkrautstampfer oder auch Kartoffelstampfer in ein sogenanntes Sauerkrautfass, bis sich oben etwas Lake bildet. Wer ganz sicher sein will, dass diese Kräuter auch wirklich milchsauer fermentieren und nicht faulen, benetzt sie vorher noch mit einem Schuss Sauerkrautsaft.

 

Abschließend werden diese Kräuter noch mit einem sauberen Teller abgedeckt auf dem man einem Beschwerungsstein legt. Als Schutz gegen Staub und Fliegen wird über die Fassöffnung noch ein sauberes Tuch befestigt, am besten mit einem Gummiband. Nach ca. 2 – 3 Wochen sollte das Ganze auch durch das Tuch sauer nach Sauerkraut riechen. Dann füllt man die Kräuter in saubere Gefäße und lagert sie dunkel, kühl und trocken.

 

Lesen Sie dazu auch meinen Artikel So stellen Sie fermentiertes Gemüse ganz leicht selber her.

 

Möglichkeit 2 – fermentierte Kräuter als Mus

 

Dafür werden die Kräuter in einem Standmixer, Smoothiemaker oder eine Küchenmaschine gefüllt und etwas Apfelsaft und ein Esslöffel Sauerkrautsaft dazugegeben. Etwas Vollrohrzucker oder Bio Zuckerrohr-Melasse wertet diesen Mus auf und fördert die Fermentierung. Das Ganze wird wieder wie in Möglichkeit 1 in ein Gärfass gefüllt, mit einem Teller abgedeckt, auf den man den Beschwerungsstein legt und mit einem sauberen Tuch vor Schmutz und Fliegen geschützt.

 

Auch hier wird das Mus umso wertvoller, je länger man es fermentieren lässt. Als Orientierung kann man hier die flüssige Fermentierung nehmen.

 

Als Gärfass oder „Sauerkrautfass“ empfehle ich Original K&K Gärtopf 10 Liter – inkl. Beschwerungsstein und Deckel oder der kleinere Original K&K Gärtopf 5 Liter – inkl. Beschwerungsstein und Deckel. Es gibt auch fertige Sets, z. B. Gärtopfset 5 Liter inkl. Krautscheider, Stampfer und Krautgabel.

 

Sie möchten noch mehr Experimente mit milchsaurer Fermentierung machen? Lesen Sie dazu meine Blogartikel Obst und Obstsäfte milchsauer fermentieren und Wertvolle fermentierte Nahrungsergänzungen selber herstellen.

Obst und Obstsäfte milchsauer fermentieren

 

Wie ich schon beschrieben habe, dient das Fermentieren nicht nur der Haltbarmachung, sondern auch dem Aufbau der Darmflora.

 

Eine gesunde Darmflora fördert nicht nur die Verdauung, sondern ist auch für das Immunsystem des Körpers und der Bildung von Vitaminen sehr wichtig. Eigene Fermentierung mit Laktobakterien sorgt für besonders vitale und vermehrungsfähige Darmbakterien.

 

Obstsäfte fermentieren

 

Obstsäfte kann man überall kaufen, sogar in Bio-Qualität. Man sollte jedoch darauf achten, dass diese Obsäfte 100%ig naturrein sind und keine weiteren Zusätze enthalten. Am allerbesten sind Bio-Säfte. Man kann als zusätzliche Nahrung für die Laktobakterien kann man noch folgendes beifügen:

 

 

Zum Schluss fügt man noch einen Schuss Sauerkrautsaft, Brottrunk und/oder Effektive Mikroorganismen hinzu, um genügen Laktobakterien für eine milchsaure Fermentierung bereitzustellen. Ohne diese Laktobakterien fördert man eine alkoholische Fermentierung und wir wollen ja keinen Obstwein herstellen. 😉

 

Apfelsaft und ganz besonders Ananassaft fördern stark die milchsaure Gärung. Als Behälter für den Fermentierungs-Prozess empfehle ich einen Wasserkanister oder ein Glasballon mit Schutzkorb.

 

Anstatt Obstsaft nehme ich lieber ganze Biofrüchte, füge noch Bio-Obstsaft mit dazu und zerkleinere alles in der Küchenmaschine zu einem Smoothie. So ist der Endergebnis noch viel konzentrierter und hochwertiger.

 

Den Saft inkl. Sauerkrautsaft, Brottrunk oder effektive Mikroorganismen füllt man in einen Behälter in einem Verhältnis von 1 : 10 bis 1 : 20. Die Öffnung dieses Behälters wird danach am besten mit einem sauberen Tuch bedeckt, das man zum Schutz vor Schmutz und Fliegen mit einem Gummiband befestigt.

 

Auf diese Weise ist der Inhalt des Behälters ganz besonders vor den Fruchtfliegen geschützt und es können dennoch die Gase, die bei der Fermentierung entstehen, problemlos entweichen. Verschließt man den Behälter vollständig, könnte er platzen, sogar regelrecht explodieren und der Inhalt wird durch das gesamte Zimmer verteilt.

 

Der Behälter wird jetzt zum Fermentieren an einem warmen Platz gestellt und mindestens einmal pro Tag kräftig geschüttelt, bzw. Glasbehälter gerührt, bis die milchsaure Gährung angefangen hat. Das erkennt man daran, dass Blasen aufsteigen und der Inhalt nach Sauerkraut riecht. Dann stellt man den Behälter an einen dunklen, kühlen und trockenen Ort. Dass die Gärung beginnt, erkennt man daran, dass der Ansatz perlt, weil Gase aufsteigen und alles immer stärker sauer riecht.

 

Sobald die Gärung abgeschlossen ist, kann man den Saft verwenden. Das erkennt man daran, dass keine Blasen mehr aufsteigen, wenn man den Ansatz etwas schüttelt. Je nach Obstart dauert das ca. 3 – 10 Wochen. Je länger fermentiert wird, umso wertvoller und wirkungsvoller. Ich fermentiere 3 – 5 Jahre. Es reichen nur ca. 10 – 20 ml morgens und abends vor dem Essen.

 

Damit die Gärung nicht in Fäulis oder die alkoholische Gärung umkippt, setze ich zuerst den Obstsaft 1 : 1 mit Sauerkrautsaft, Brottrunk oder effektiven Mikroorganismen an und sobald die Gärung beginnt, fülle ich nach und nach Obstsaft dazu, bis der Behälter voll ist. So brauche ich auch weniger Ansatz-Flüssigkeit, die immer auch eine Kostenfrage ist.

 

Man kann diesen Saft auch 1 : 1 mit Wasser verdünnt äußerlich aufsprühen, da er durch die Fermentierung sehr schnell in die Gewebeschichten einzieht.

 

Frisches Obst fermentieren

 

Will man frisches Obst zur milchsauren Vergärung verwenden, zerkleinert man es in einem Smoothie-Bereiter oder einem Standmixer zu einem Mus und kann es so fermentieren. Als Standmixer verwende ich den Braun MX 2050 Multiquick 5 Standmixer. Er ist sehr preiswert und leistet hervorragende Arbeit.

 

Auch hier empfehle ich Obst aus biologischem Anbau. Jeder Füllung wird 1 Esslöffel Sauerkrautsaft, Brottrunk und/oder Effektive Mikroorganismen beigefügt. Die Gärung kann man mit Vollrohrzucker, Honig oder Bio Zuckerrohr-Melasse fördern.

 

Das fertige Mus füllt man in ein sogenanntes Gärfass oder Sauerkrautfass. Dann legt man darauf einen sauberen Teller und beschwert ihn mit einem Beschwerungsstein. Die Öffnung des Gärfasses wird zum Schutz vor Schmutz und Fliegen mit einem sauberen Tuch bedeckt, das man mit einem Gummiband fixiert.

 

Als Gärfass oder “Sauerkrautfass” empfehle ich Original K&K Gärtopf 10 Liter – inkl. Beschwerungsstein und Deckel oder der kleinere Original K&K Gärtopf 5 Liter – inkl. Beschwerungsstein und Deckel. Es gibt auch fertige Sets, z. B. Gärtopfset 5 Liter inkl. Krautscheider, Stampfer und Krautgabel.

 

Auch das Mus wird zuert an einen warmen Ort gestellt, z. B. an einer Heizung, damit die Gärung startet. Sobald das Ganze leicht nach Sauerkraut riecht, kann man das Fass an einen dunklen, kühlen und trockenem Ort stellen. Auch hier gilt: Je länger es gärt umso besser. Ich empfehle 3 – 5 Jahre. Man muss dafür zwar etwas Geduld aufbringen, aber das Ergebnis lohnt sich.

 

Zum Thema milchsauer fermentieren habe ich noch weitere Artikel geschrieben, z. B So stellen Sie fermentiertes Gemüse ganz leicht selber her, Kräutersäfte und Kräuter ganz leicht milchsauer fermentieren und Wertvolle fermentierte Nahrungsergänzungen selber herstellen.

 

Aktualisierung vom 28.11.2015

 

Ich bin dazu übergegangen, die Feigen, Rosinen, Zitronen usw., die bei der Herstellung von Wasserkefir anfallen, zu fermentieren, anstatt im Kompost zu entsorgen. Es kommen dabei ganz großartige fermentierte Nahrungsergänzungen zustande.

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