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Probiotika – Die Darmflora ins Gleichgewicht bringen

Stress und Probleme im Alltag oder eine mangelnde Bewegung sind Faktoren, die sich negativ auf das Gleichgewicht von Magen und Darm des Menschen auswirken kann. Das Resultat solcher Probleme: Verstopfungen, Blähungen und Unwohlsein.

Diese Nebenwirkungen sind nur wenige, die zu einer gestörten Darmflora führen. Um die Darmflora anzukurbeln und das Wohlbefinden des Menschen zu steigern empfiehlt es sich, Probiotika einzusetzen. Diese helfen dabei, die Darmflora in Schwung zu bringen.

Wie bringen Probiotika die Darmflora ins Gleichgewicht?

Eine Regel vorweg: Stimmt die Verdauung des menschlichen Körpers nicht, leidet das gesamte Wohlbefinden. Die Verdauung ist jedoch nicht die einzige Aufgabe, die der Darm übernimmt. Er ist weiterhin für die Aufnahme von Nährstoffen verantwortlich, steuert den Wasserhaushalt und hilft bei der Hormonproduktion.

Der Darm hat im Schnitt eine Länge von mehr als sieben Metern. Bis zu 100 Billionen Bakterien besiedeln ihn. Die Bakteriengattungen im Darm sind verschieden und helfen bei der Aufnahme von bestimmten Nährstoffen, der Zersetzung der Nahrung. Sollte das körpereigene System aus dem Gleichgewicht geraten, sodass sich diese Bakterienstämme stark vermehren, kann dies zu körperlichen Folgeerscheinungen und erheblichen Problemen führen.  Lest dazu auch hier.

Ist dies der Fall, kommen Probiotika ins Spiel. Doch was sind Probiotika eigentlich? Der Begriff Probiotika setzt sich aus den beiden Worten „pro“ und „bios“ zusammen. Beide Worte bedeuten nichts weiter als“ für Leben“. In den Probiotika befinden sich lebende Bakterienstämme, welches je nach Form als Kapseln, Pulver oder Getränk eingenommen werden. Zum anderen können die Bakterie im Darm ansiedeln und das Gleichgewicht im Körper wiederherstellen. Verbesserungen des Körpers sind schnell erkennbar. Ein flacher Magen, eine gute Verdauung und eine Verbesserungen der gesamten Darmflora gehören mitunter dazu.

Unter den Probiotika lassen sich verschiedene Typen benennen, die sich unterschiedlich auf den menschlichen Körper auswirken. Die folgenden sind bekannt:

Bifido longum: Das Bifidobakterium, Bifido longum genannt kommt in einer großen Zahl im menschlichen Körper vor. Dieses Probiotikum hilft bei der Aufnahme von Vitaminen und Calcium und kann das Immunsystem positiv beeinflussen.

Lactobazillus acidophilus: Bei diesem Probiotikum handelt es sich um eine Milchsäurebakterie, welche den körpereigenen Milchzucker verarbeitet und Folsäure bildet. Hinzu kommt die Bildung der beiden Vitamine B6 und B3.

Bifido breve: Das Probiotikum Bifido breve wird zu Steigerung der Darmtätigkeit eingesetzt. Gleichzeig hilft es bei der Verringerung von Durchfall und Verstopfungen.

Lactobazillus casei: Dieses Mittel wird zur Senkung der Darminfektionen eingesetzt.
Lactobazillus reuteri: Das Probiotikum Lactobazillus reuteri hilft bei der Bekämpfung von Durchfall und lindert gezielt Bauchschmerzen.

Bifido lactis: Mit diesem Probiotika kann man die auftretende Gasbildung im Darm verhindern. Demnach wirkt das Bakterium gut gegen Blährungen. Außerdem wird die gesamte Immunabwehr unterstützt.

Lactobazillus rhamnosus: Hierbei handelt es sich um eine Milchsäurebakterie, welche sich positiv auf die Magensäure im Körper auswirkt du die resistenten Bakterien durch die Passage leidet.

Bazillus subtilis: Das Bazillus subtilis reduziert das Wachstum der pathogenen Bakterien. Es wirkt antibakteriell und fördert die antifungiziden Aktivtäten.

Die oben genannten Probiotika stellen jedoch nur einen kleinen Teil der Auswahl dar. Fakt ist: Je mehr Bakterienstämme in einem Probiotikum enthalten sind, umso umfassender kann der Mensch an seiner Darmsanierung arbeiten. Es gibt daher viele Vor- und Nachteile, welche die Probiotika mitbringen.

Vorteile:

  • Probiotika bauen die gesamte Darmflora auf
  • sie stärken das Immunsystem des Menschen
  • die Einnahme verringert Blährungen und Gasbildungen
  • sie reduzieren gezielt Pilzinfektionen
  • bauen nach und nach die Darmflora auf und werden oft als Kur angeboten

Nachteile:

  • einige Probiotika können bestehende Darmerkrankungen negativ beeinflussen

Die unterschiedlichen Probiotika Typen im Detail

Grundsätzlich unterscheiden sich die probiotischen Produkte in den meisten Fällen hinsichtlich der Bakterienkulturen, aber auch in der jeweiligen Menge. Als Leitsatz steht fest: Je mehr, desto besser! Die tägliche Menge variiert, laut des Bundesinstitutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz zwischen 100 Millionen und 10 Milliarden Bakterienkulturen. Daher wird eine regelmäßige Anwendung empfohlen.

Abgesehen von der Menge der Probiotika spielt die Darreichungsform eine Rolle. Kapseln eignen sich am besten und sind in Sachen Darreichungsform am einfachsten einzunehmen. Es empfiehlt sich in der Regel drei Kapseln pro Tag, nach, vor oder während einer Mahlzeit einzunehmen.

Mit etwas Flüssigkeit lässt sich die Kapsel einfach schlucken. Das Probiotika Pulver wird meistens in Sachets, Sticks oder Flaschen vertrieben. Die Einnahme ist relativ leicht. Jedoch sollte man gezielt auf die Bakterienmenge und Einnahmehinweise achten. Einige Hersteller bieten die Probiotika sogar als Getränk an. Meistens werden sie mit fermentierten Kräutern und anderen Zusätzen vermischt. Täglich sind bis zu 50 Milliliter möglich.

Wann sollte man ein Probiotika in Betracht ziehen?

Die Gründe, die Darmflora des Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen sind vielseitig. Neben Erkrankungen des Darms, kann selbst die Einnahme von Medikamenten ein Grund sein, Probiotika einzunehmen. Stress, eine ungesunde und schlechte Ernährung, sowie Alkohol- und Nikotinkonsum wirken sich ebenso auf die Darmgesundheit aus.

Selbst ein problematischer Reizdarm oder andere Magen- Darmbeschwerden können dazu führen, dass die Einnahme von Probiotika mehr als sinnvoll ist. Die Darmbakterien sind für die optimale Verdauung essentiell. Sie beeinflussen die Immunabwehr und unterstützen das funktionierende Immunsystem. Störungen im menschlichen Darm können bereits nach wenigen Tagen auftreten.

Wichtig ist, dass man nicht jedes medizinische Problem mit Probiotika in den Griff bekommt. Es dient lediglich als Nahrungsergänzungsmittel und kann nicht bei entzündlichen oder gar chronischen Erkrankungen helfen.

Wie lange nimmt man Probiotika ein?

Einer dauerhaften Einnahme von Probiotika steht nichts im Wege. Schließlich können sie als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Eine regelmäßige Einnahme kann bereits bei Stress und einer ungesunden Ernährung helfen. Gerade diese Faktoren können, wie bereits erwähnt Probleme im Magen- Darmtrakt verursachen.

Es ist sinnvoll auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten und viel Wert auf die Gesundheit legen. Der Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln, wie Probiotika soll den menschlichen Körper unterstützen und die Darmflora ins Gleichgewicht bringen.

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